Etwas Wichtiges vorab …

Bildungsprämie
Zuerst: Entscheiden Sie sich nicht zu schnell für eine Schule! Sie müssen  für eine längere Zeit mit den Dozenten und Schülern auskommen! Deshalb bieten wir die Möglichkeit, einen Ausbildungsvertrag erst nach dem ersten Ausbildungsmonat zu unterschreiben. Kommen Sie zum Probeunterricht und sprechen Sie mit den Kursteilnehmern. Auch ein persönliches Gespräch mit der Schulleitung ist sinnvoll, da Sie dort individuell beraten werden können.

Das Zweite: Unsere Erfahrung von vielen Jahren zeigt immer wieder, dass sich die Fähigkeit zum Heilen häufig erst während der Ausbildung „manifestiert“, wie auch sonst! Also schieben Sie Ihre Selbstzweifel ein bisschen zur Seite. Wichtig ist der ernsthafte Wunsch, in diesem Beruf zu arbeiten. Man wird nur einmal im Leben Heilpraktiker. Es ist ein Ziel, wofür es sich lohnt, sich durchzusetzen.

Fast alle Kollegen haben ihre Ausbildung berufsbegleitend absolviert. Dies zeigt, dass schwierige Lebensumstände eben schwierig sind, aber kein letztendliches Hindernis darstellen müssen. Das erlernte Wissen ist mit Sicherheit selbst dann ein riesiger Gewinn, wenn Sie später diesen Beruf nicht ausüben sollten. Entscheiden Sie niemals zu schnell oder nur aufgrund einer Hochglanzbroschüre! Wir halten diese Informationen bewusst kurz, damit Sie sich selbst vor Ort ein Bild machen können.

Unsere Ausbildung zum Heilpraktiker ist grundsätzlich nach einem Baukastensystem konzipiert, so dass Sie nach Ihrem persönlichen Bedarf sich die Ausbildung zusammensetzen können. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt natürlich auf den prüfungsrelevanten, schulmedizinischen Wissensbereichen, wobei ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit vermittelt wird. Da alle Schüler mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen diese Ausbildung beginnen, bieten wir die Möglichkeit, die naturheilkundlichen Verfahren in Seminaren, Basisausbildungen oder langjährigen Ausbildungen zeitgleich bzw. im Nachhinein extra zu buchen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Programm haben, schreiben Sie uns eine Mail über das Kontaktformular. mehr info Wenn Sie Fragen zu diesem Programm haben, schreiben Sie uns eine Mail über das Kontaktformular.
   

Heilpraktiker, der schönste Beruf der Welt…

(Ulrich Sümper, Präsident des BDH)


Die Heilkunst hat sich über die Jahrhunderte sehr verändert und hat verschiedenste Formen angenommen. Dabei gab es stets die Diskussion, wieviel ein „Heiler“ darf, wo die Grenzen sind, und inwieweit der Staat eingreifen soll. Der Reichskanzler Bismarck vertrat folgende Meinung: „Wem Gott die Fähigkeit zu heilen gab, dem soll sie der Mensch nicht wegnehmen“. So gab es bis 1939 in Deutschland Kurierfreiheit. Das Fehlen jeder Kontrolle führte leider zu vielen Missständen. Heilen im Sinn des Gesetzes dürfen seit 1939 neben den Ärzten nur die Heilpraktiker.

„Heilpraktiker“ ist heute eine geschützte Berufsbezeichnung auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Es handelt sich um einen selbständigen und freien Beruf. Eine Berufsordnung regelt das Selbstverständnis sowie die Berufspflichten des Heilpraktikers. In ihrer Tätigkeit versuchen Heilpraktiker, ein möglichst ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit zu entwickeln und umzusetzen. Darin liegt auch der eigentliche Unterschied zur Schulmedizin, die die Ursachen von Krankheit nur in einem bestimmten Teilbereich des Körpers sieht. Deshalb geht man dort mit Augenproblemen zum Augenarzt und mit Ohrenproblemen zum Ohrenarzt. Der Patient gerät in den Hintergrund.

Die Kunst des Heilens hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei chronischen Krankheiten ist der Mensch insgesamt betroffen. Deshalb ist ein ganzheitliches Verständnis des Patienten und der Krankheit von Nöten. Das erfordert eine genaue Betrachtung der gesundheitlichen und psychisch-sozialen Situation. Nur eine genaue, umfassende Diagnose wird eine erfolgsversprechende Therapie ermöglichen. Damit sind auch schon die Schwachpunkte der klassischen Schulmedizin genannt. Sie nimmt sich zu wenig Zeit, untersucht nur einen Teil des Patienten und greift zu hart und zu unpersönlich in den Organismus ein.